Onlineausgabe für Düsseldorf und Umgebung
Ausgabe:
Sonntag, 16. Dezember 2018

Preis: 0,00 €

Partner Seiten


Freier Webkatalog
Kostenfreier Webkatalog und Artikelverzeichnis www.link4web.de

Party - Nightlife
Photographie-
Photographie


Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Werbung 






 

100 Jahre Friedhof Eller

RSS Feed www.info-lippstadt.de

Beachtlicher Baumbestand auf 19 Hektar Fläche/Wege werden saniert Der Friedhof Eller wird in diesem Jahr 100 Jahre. Im alten Bestattungs-buch ist es handschriftlich dokumentiert: Die erste Beerdigung fand am 2. November 1907 statt. Diese Grabstätte, wo Arnold Breuer vor 100 Jahren bestattet wurde, ist heute nicht mehr belegt, das Nutzungsrecht schon lange abgelaufen. Nur der Sockel des Grabsteins und die Einfassung der Grabstelle sind noch erhalten geblieben.

Der Friedhof Eller liegt am südlichen Zubringer zur Autobahn A 46 und wird durch die Straße Werstener Feld in zwei Bereiche geteilt. Mit einer Fläche von 19 Hektar und 18.000 Grabstellen gehört er zu den mittelgroßen Friedhöfen in Düsseldorf. Seit 1907 fanden hier rund 30.000 Beerdigungen statt.

Der älteste Teil des Friedhofes mit einer Größe von 8,78 Hektar, ist geprägt von einem beachtlichen Baumbestand. Zur Eröffnung wurden nahe dem ursprünglichen Haupteingang (Feld A) sieben Rotbuchen in einem Rondell gepflanzt, von denen noch sechs stattliche Exemplare erhalten sind. In der Nähe des Rondells finden sich auch die Grabstätten der katholischen Pfarrgemeinden St. Maria Rosenkranz, St. Gertrud und St. Michael.

Erst 1909, also zwei Jahre nach seiner Eröffnung, kam der Friedhof mit der Eingemeindung von Eller nach Düsseldorf und damit in städtische Verwaltung. Auf dem älteren Friedhofsteil wurde 1925/26 eine Kapelle errichtet. Auch die Aufbahrungsräume und die Friedhofsverwaltung sind auf dem älteren Teil untergebracht. Die Aufbahrungsräume wurden vor einigen Jahren bereits komplett saniert und bieten den Angehörigen die Möglichkeit der individuellen Abschiednahme von einem Verstorbenen.

Alle Beisetzungen finden von der kleinen Kapelle aus statt, auch wenn die Bestattung auf dem 1956 eingeweihten neueren Teil des Friedhofs erfolgt. Der Übergang über die Straße Werstener Feld ist gefahrlos möglich, eine Brücke quert die Düssel und den Autobahnzubringer. Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen konnten zwei wichtige Projekte auf und am Friedhof Eller angegangen werden: In diesem Jahr wurde bereits der Parkplatz des Friedhofs einer umfassenden Sanierung unterzogen. Zudem wird derzeit eine umfangreiche Sanierung der Wege vorbereitet.

Die Erweiterungsfläche von 1956 zeigt in ihrer Struktur eine deutliche Veränderung in der Friedhofskultur. Zeichnete sich die Wegeführung im ersten Bereich noch eine strenge geometrische Gliederung aus, so wird sie auf der etwa zehn Hektar großen zweiten Fläche in gefälligen Bögen geführt. Der Friedhofsbesucher nimmt durch diese geschwungene Wegeführung die Menge der Grabstellen gar nicht wahr, der Blick wird abgelenkt und trifft auf Bäume oder Sträucher.

Im älteren Teil des Friedhofs befinden sich zwei Ehrengrabfelder, die den Opfern des II. Weltkrieges gewidmet sind. Im kleineren Ehrenfeld, auf Feld 3, fanden in 264 Gräbern die Bombenopfer und deutschen Soldaten ihre letzte Ruhestätte. Auf dem Ehrenfeld der russischen Kriegsopfer wurden außer 728 russischen Staatsangehörigen auch 69 polnische, drei estnische und ein kroatisches Kriegsopfer beigesetzt. Auch mehrere verdiente Bürger der Stadt haben ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Eller gefunden. So die Bürgermeister Josef Stick und Hans Günter Deimel.

Der Friedhof ist nicht nur Begräbnisstätte. Zu jeder Jahreszeit erfreuen die Blüten der zahlreichen Sträucher und Blumen die Besucher, zahlreiche Bänke laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Trotz der Nähe zum Autobahnzubringer kann man vom Autolärm fast ungestört auf einem sehr schönen Spazierweg entlang der Düssel vom Friedhof bis zum Schlosspark Eller gelangen. Auch ist der Friedhof ein wichtiges Rückzugsgebiet für die heimische Tierwelt.

Der Friedhof Eller in Zahlen: - 19 Hektar Fläche (1907: 8,78 Hektar, 1956 um 9,79 Hektar erweitert, 1978 um weitere 0,86 Hektar erweitert) - 15 Mitarbeiter

- 18.000 Grabstellen davon: 12.000 Wahlgräber 4.300 Reihengräber 1.300 Urnengräber

- zirka 400 Beisetzungen jährlich - 30.000 Bestattungen seit 1907

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf

Nachricht vom 31.10.07 18:49

Kommentare (0)
Werbung 

Stadtmagazin Version 1.4.4.0 | Lizenz N°: osmCitytipp | Copyright: Mateo & Mewis AG

 

Nachrichten von www.unser-duesseldorf.de

Speisekarten Online!

- Aus Gastronomie A-Z

Permanentlink  Restaurant -DEMO-  


Bild der Woche
Felix Sturm vs. Pe...
Felix Sturm hat sich erfolgreich im Ring zu...

Bild vergrößern!  Archiv!

Werbung

Ein Bild aus unserer Bildgalerie
 

Zufallsbild aus der Bildergalerie

  
Besuchen Sie unsere Bildergalerie mit einer großen Bildauswahl!

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!